Produktions- und Logistikprozesse unterliegen einem permanenten Wandel. Sowohl im Konsum- als auch im Investitionsgüterbereich muss immer individuelleren Kundenanforderungen Rechnung getragen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert mit dem Programm „Forschung für die Produktion von morgen“ kooperative vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben zur Stärkung der Produktion in Deutschland. Vorzugsweise sollen branchenübergreifende Entwicklungen verfolgt werden, um einen besseren Erfahrungsaustausch bzw. Wissenstransfer zu erreichen und Doppelentwicklungen zu vermeiden. Die Vorhaben sollen dazu beitragen, die vierte industrielle Revolution durch Einsatz Cyber-Physischer Produktionssysteme voranzutreiben. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 v. H. anteilfinanziert werden können.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist dem Projektträger Karlsruhe, Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT),
bis spätestens 24. Februar 2012 (Poststempel) - 1. Bewertungsstichtag - oder bis spätestens 29. Juni 2012 (Poststempel) - 2. Bewertungsstichtag - zunächst eine Projektskizze in schriftlicher Form auf dem Postweg vorzulegen. Nach dem jeweils, an die beiden Bewertungsstichtage anschließenden Auswahlverfahren, werden die dabei erfolgreichen Projektkonsortien dazu aufgefordert, in einer zweiten Verfahrensstufe einen Vollantrag auszuarbeiten.
Weitere Informationen des BMBF: www.produktionsforschung.de
Karlsruher Institut für Technologie, Projektträger Karlsruhe
Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Kontakt über die Handwerkskammer Münster, Herrn Hans-Dieter Weniger, Tel. 0251 5023-120.





