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Dipl.-Ing. Rafael Olkusznik

Rafael Olkusznik, LGH Düsseldorf[olkuschnik]
So lautet die Aussprache dieses so schwer aussehenden Namens. Er stammt, ebenso wie auch ich, aus dem schönen Land östlich unserer Republik, das sich von der Oder bis zum Bug und von der Ostsee bis zur Tatra erstreckt.
Mit fast 8 Lenzen, die ich überwiegend in Krakau oder der Ostseeperle Sopot bei Danzig verbracht habe, entschloß ich mich, die weite Welt kennenzulernen und setzte meinen Fuß auf deutschen Boden, konkret gesprochen: ins Herz des Ruhrgebiets, nach Bochum. Da es mir dort nicht minder gefallen hat (und meine Eltern auch ein kleines Mitspracherecht zu meinem permanenten Aufenthaltsort hatten), bin ich einfach geblieben.

Nachdem ich 13 Jahre erfolgreich den Müßiggang genossen habe, kamen mir eines Tages die Worte vom alten Goethe in den Sinn: "Jedem redlichen Bemühn // Sei Beharrlichkeit verliehn!".
Im Fachbereich Physikalische Technik der jungen, aufstrebenden FH im benachbarten Gelsenkirchen bot sich die Möglichkeit, dies zu überprüfen. Kombiniert mit einer Atmosphäre, die man sonst selten in einer Hochschuleinrichtung findet, somit beste Voraussetzungen für ein paar nette Studentenjahre.

Aber man soll ja bekanntlich gehen, wenn es am schönsten ist und erstaunlicherweise erreichte mein Streben nach Wissen ganau zu diesem Zeitpunkt seinen vorläufigen Höhepunkt. Also verließ ich die Neidenburger Straße mit einem Abschluß als Ingenieur für Physikalische Technik im Schwerpunkt Medizintechnik.

Die erste Station im Post-Studium-Berufsleben führte mich in das Grönemeyer-Institut für Mikrotherapie (GIMT), wo ich als Projektmanager in Kooperation mit den Kollegen von der Schwesterfirma EFMT für die Entwicklung eines Vertebroplastieimplantats (d.h. eines Implantats zur Behandlung von Wirbelkörperbrüchen) verantwortlich war. Da wir ein kleines hochmotiviertes Team voller Ideen waren, konnten wir uns zum einen in der Entwicklung austoben, parallel dazu gab es aber auch noch eine ganze Menge aus dem Bereich des Qualitätsmanagements, der rechtlichen Grundlagen bei Medizinprodukteentwicklungen (die Medizinprodukterichtline 93/42/EWG lag mal eine ganze Weile unter meinem Kopfkissen), des Risikomanagements, etc. zu beachten und zu lernen.
Nebenbei arbeitete ich im Projekt "Initiative für Handwerk und Gesundheitswirtschaft" mit, welches die stärkere Vernetzung von Handwerkern und Medizinern zum Ziel hatte. Ohne es zu wissen legte ich damit den Grundstock für meine zukünftige Tätigkeit beim TTH.

Im Jahre 2005, nach erfolgreichem Abschluß meiner Entwicklungsaufgabe am Grönemeyer-Institut, wechselte ich vom GIMT zur LGH, um die Initiative für Handwerk und Gesundheitswirtschaft zu einem erfolgreichen Abschluß zu bringen. Seit dieser Zeit arbeite ich als jüngstes Mitglied des TTH-Teams als Projektreferent (und wenn man sich die Personlastruktur in der Leitstelle anschaut auch als 'Quotenmann' im Technologie-Transfer-Ring Handwerk) und bin neben der Netzwerkpflege und allen projektrelevanten Organisationsaufgaben u.a. für die informationstechnischen Belange dieses Projekts verantwortlich. Dies beinhaltet sowohl die Administration, den Aufbau und die Pflege des Internetauftritts als auch die der TTH-internen CRM-Datenbank.
Zusätzlich betreue ich den Schwerpunkt "Neue Medien" und betrachte hier besonders gern mit der notwendigen Kritik die jüngsten Entwicklungen in den Neuen Medien - seien es das (mobile) Internet, Apps, Soziale Medien, etc. - immer im Hinblick auf die wirtschaftliche und marketingtechnische Sinnhaftigkeit bei einem möglichen Einsatz durch KMU.

Getreu dem Juvenal'schen Motto "Mens sana in corpore sano" halte ich mich mit viel Sport fit, genieße gute Filme sowie laute Stromgitarrenmusik und versuche nebenbei meine Kochkünste stetig zu verbessern. Den so hoffentlich gesund gehaltenen Geist stelle ich durch ein Masterstudium in Ökonomie & Management auf den Prüfstand. Und falls es mich dann doch mal in die Ferne treibt, dann am liebsten motorisiert zweirädrig...