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Dr.-Ing. Reinhold Bottin

Reinhold Bottin, HWK Düsseldorf"Dem Ingenieur ist nichts zu schwere"
(*Heinrich Seidel; Hütte)

Geboren wurde ich in der schönen Kaiserstadt Aachen, zur Schule bin ich dann in Mönchengladbach gegangen, und hatte so die Gelegenheit, die Glanzzeiten der Borussia  hautnah mit zu erleben. Das Abitur habe ich am Stiftisch-Humanistischen-Gymnasium ganz klassisch abgelegt. Die Bundeswehrzeit verbrachte ich in Hamburg und anschließend ging es zum Studium des Maschinenbaus an die RWTH Aachen, - meinen Geburtsort - wieder zurück. Vertiefungsrichtung im Hauptstudium war die Fertigungstechnik.

Aachen und das ganze Umfeld haben mir so gut gefallen, dass ich am Institut für Werkstoffkunde promovierte. Grundlagenforschung, Mess- und  Umformtechnik, Scha- denskunde und -forschung sowie die üblichen Industrie- und Forschungsprojekte waren das Aufgabenfeld. Nicht zu vergessen der Lehrbetrieb an der Hochschule mit Vor- lesungen, Übungen, Laboren und vielem mehr; nebenbei noch einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Aachen im Bereich Konstruktionstechnik und Luft- und Raumfahrt. Aber irgendwann ist auch mal die schönste Zeit vorbei, und man muss sesshaft werden und "für Geld arbeiten".

So begann ich Anfang 1992 meine Tätigkeit als Technologieberater in der Handwerkskammer Düsseldorf. Die üblichen Aufgaben eines Technologie- und Innovationsberaters brauche ich wohl an dieser Stelle - auf den TTH-Seiten - nicht näher zu erklären. Mit der Zeit kristallisierten sich dann einige zusätzliche Steckenpferde heraus.

Zunächst die Ausbildung zum QM-Manger bei der DGQ, mit den "höheren Weihen" zum Auditor und TQM Assessor. Danach zwei "wilde Jahre" als Marketingberater, und nicht zu vergessen die Anfänge des Internets bis hin zum großen Gau. Die Liebe zur EDV und insbesondere zu alternativen Betriebssystemen, wie Linux ist trotzdem geblieben.  Zwischendurch noch eine Ausbildung zum Datenbankrechercheur mit dem Schwerpunkt „Patentrecherchen“. Hieraus ergab sich dann letztlich eine zusätzliche Spezialisierung auf Schutzrechtsfragen, aber ohne Patentanwälten in ihre Tätigkeit zu pfuschen.

Neben dem Beruf gibt es natürlich auch noch Familie und Freizeit. Zwei Kinder – Mädchen und Junge – lassen privat keine Langeweile aufkommen, so dass zuweilen selbst das geliebte Regattasegeln zu kurz kommt. Im Winter wird an einer alten BMW geschraubt, die hoffentlich bald nach Ibbenbüren zum Oldtimertreffen fahren kann.


* Aus dem Kommers-Buch für Studierende Deutscher Technischer Hochschulen,
herausgegeben vom Akademischen Verein Hütte, Elfte Auflage, Berlin 1904,
Verlag von Eisoldt & Rohkrämer
III. Abteilung. Technische Lieder., Lied 318. (295.), Notenheft Nr. 57

 

Schwerpunkt: Neue Materialien