Neuigkeiten

Neue Ideen für unempfindliche Autolacke

Unerwünschte Kratzer im empfindlichen Autolack könnten in Zukunft der Vergangenheit angehören. Forscher testen den Einsatz von intelligenten Nanowerkstoffen. >NZZ
 

Eine Reise in die Nanowelt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das VDI Technologiezentrum nehmen alle Interessierten mit auf eine faszinierende Reise in die Mikro-, Nano- und Femtowelt. Ein Besuch lohnt sich. >Nanoreisen

Geckofüße und Nanoröhrchen

Forschern in den USA ist es gelungen, ein neuartiges Klebeband zu entwickeln. Das "Gecko Tape" getaufte Band läßt sich am einfachsten als eine Art künstlicher Geckofuß bezeichnen, bei dem Nanoröhrchen die Härchen des Fußes simulieren. >Techportal



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Nanotechnologien

Die Nanotechnologie gibt der Entwicklung neuartiger Produkte einen deutlichen Schub. Die in der Welt kleinster Dimensionen besonderen Materialeigenschaften ermöglichen Lösungen, die früher undenkbar gewesen wären. Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts.

Möglichkeiten der Nanotechnologie 

Nanotechnologie ist ein Gebiet, das von vielen als Technologie des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird. Der Name ist schon Programm: „Nanos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Zwerg". Heute findet der Name allerdings eher Verwendung als Vorsilbe für physikalische Größen und meint dann ein Milliardstel. Für die Nanotechnologie ist vor allem der Nanometer interessant, eine Längenskala, wie sie für atomare Abstände üblich ist.

Die Nanotechnologie bietet schon heute erstaunliche Möglichkeiten in den Forschungsbereichen Chemie, Physik und Mikroelektronik, aber auch in vielen anderen Anwendungsbereichen. Ergebnisse dieser Forschung gelangen heute bereits teilweise als Massenprodukte auf den Markt. Beispiele sind Nanopartikel in speziellen Beschichtungsanwendungen, die ein Anhaften von Graffitifarbe unmöglich machen, als Pigmente für bestimmte Farbeffekte, als Beschichtung für Metalle um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen oder als hitzeresistente Glasbeschichtungen.

Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts 

Die Schlüsseltechnologie „Nano" gilt als eine der chancenreichsten Zukunftstechnologien. „Kleiner - schneller - besser" werden Produkte, wenn sie die Erkenntnisse der Nanowissenschaftler nutzen. In Dimensionen, die bis zu 50.000-mal kleiner sind als ein Haar, finden wir faszinierende Phänomene, bei denen die Regeln der klassischen Physik und Chemie oft nicht mehr gelten. So werden z.B. Metallpartikel im Nanometermaßstab zu Halbleitern oder gar zu Isolatoren. Solche neuen Eigenschaften - zuweilen komplementär zu denen des gleichen Stoffes in der Alltagswelt - versprechen auch für die Zukunft ungeahnte Möglichkeiten.

Nanotechnologie hat das Potential, neue Materialien in der Metallverarbeitung, im Auto, bei der Bahn und für Flugzeuge hervorzubringen, welche umweltverträglich, energiesparend und ressourcenschonend sind. Auch wichtige deutsche Branchen wie die Bau- oder Textilindustrie werden von der Nanotechnologie nachhaltig profitieren. Neue Textilien einerseits, intelligente Kleidungsstücke und andere Gewebe für den täglichen Gebrauch andererseits werden die Zukunft der Branchen wesentlich beeinflussen. So wird der Einsatz von Nanoprodukten in vielen Fällen zu Wettbewerbsvorteilen führen.  

Ein Grund mehr für Handwerksunternehmen, sich näher mit den Anwendungsfeldern der Nanotechnologie zu beschäftigen. Untersuchungen sehen in dem anwendungsorientierten Ansatz den besten Weg, diese Technologie voranzubringen. Ein Netzwerk aus Forschung und Wirtschaft soll die Grundlagenarbeit früh in anwendungsbezogene Bahnen lenken. Handwerksunternehmen leisten die Markterschließung für neue Produkte und damit auch für neue Technologien. Deshalb muss das Handwerk von Anfang an bei der Entwicklung neuer Technologien, insbesondere bei der anwendungsbezogenen Forschung beteiligt werden. 

TTH & Nanotech-Netzwerkpartner 

Die Nanotechnologie gehört zu einer der Schwerpunktaufgaben, die der Technologie-Transfer-Ring Handwerk NRW (TTH) behandelt. Die Technologie-Transfer-Stelle der Handwerkskammer Münster wird die umfangreichen Kompetenzen zu diesem Themenbereich in NRW nutzen, und diese gezielt an Handwerksunternehmen herantragen. Ein Netzwerkpartner zu diesem Themengebiet ist das Center for Nanotechnology (CeNTech) aus Münster. In diesem interdisziplinären Transferzentrum werden universitäre Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die industrielle Umsetzung nanotechnologischer Erkenntnisse unter einem Dach realisiert. Nur die besten Wissenschaftler im Bereich der Nanotechnologie können von der auf Transfer on know-how und Patenten in die wirtschaftliche Nutzung ausgelegten Struktur des CeNTech profitieren. Motor dieses Transferprozesses ist die CeNTech GmbH, welche die Forschungsergebnisse aktiv in die industrielle Umsetzung überführt.

Bei dem TTH handelt es sich um eine Arbeitsgemeinschaft von Technologieberaterinnen und -beratern, die an den einzelnen Handwerksorganisationen in NRW beschäftigt sind. In seiner Funktion als Förderer von Innovationen versteht sich der TTH-NRW als neutraler Ansprechpartner für alle Handwerksbetriebe. Eine Hauptaufgabe des TTH besteht darin, die Handwerksunternehmen für innovative Schlüsseltechnologien zu sensibilisieren, ihre Innovationsfähigkeit zu erhöhen und die Durchsetzung von Innovationen im Handwerk zu fördern.

Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Hans-Dieter Weniger

 

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Synthetische Werkstoffe: Carbon-Nano-Tubes (CNT)

Carbon Nano Tubes (CNT) sind mikroskopisch kleine Kohlenstoffröhren mit sehr interessanten Eigenschaften.  mehr ›